“Der TI-Messenger ermöglicht eine nahtlose und sichere Kommunikation im Gesundheitswesen, die den Arbeitsalltag erheblich erleichtert."

Dr. Niklas Zender
Mitgründer von Famedly
Die Lösung für sichere Kommunikation in Kliniken und Pflegeeinrichtungen

Mit dem Famedly TI-Messenger können Ärzte, Pflegekräfte und Verwaltung sicher und effizient zusammenarbeiten – für bessere Abläufe und mehr Zeit für Patienten.

Persönliche Demo vereinbaren

Wozu beides nutzen?

Die Nutzung von KIM ist Pflicht, während der Einsatz eines Messengers Zeit spart und die Zusammenarbeit im medizinischen Alltag verbessert.

Heading 1

Heading 2

Heading 3

Heading 4

Heading 5
Heading 6

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur.

Block quote
Bildbeschreibung

Text link

Bold text

Emphasis

Superscript

Subscript

  1. Item 1 Nullam quis risus eget urna mollis ornare vel eu leo. Maecenas faucibus mollis ...
  2. Item 2
  3. Item 3
  • Item A Lorem ipsum Nullam quis risus eget urna mollis ornare vel eu leo. Maecenas faucibus mollis ...
  • Item B
  • Item C
  • Item A Nullam quis risus eget urna mollis ornare vel eu leo. Maecenas fau moll^is ...
  • Item B
  • Item C
  • link
TI-Messenger

KIM vs. TI-Messenger im Vergleich: Was sie unterscheidet und wie sie sich ergänzen

10.2.26
6
Min. Lesezeit
Jennifer Shirin
Senior Digital Marketing Manager

Die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen nimmt Fahrt auf. Dabei spielen zwei Schlüsseltechnologien eine zentrale Rolle: KIM (Kommunikation im Medizinwesen) und der TI-Messenger (Telematik-Infrastruktur-Messenger, kurz TIM). Beide Lösungen haben ihre Stärken und Einsatzgebiete, doch wie unterscheiden sie sich wirklich? Und brauchen wir tatsächlich beide?

Persönliche Demo vereinbaren
KIM vs. TI-Messenger im Vergleich: Was sie unterscheidet und wie sie sich ergänzen

Unikliniken, Krankenhäuser, Pflegedienste und 16.000 Apotheken nutzen Famedly

Die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen nimmt Fahrt auf. Dabei spielen zwei Schlüsseltechnologien eine zentrale Rolle: KIM (Kommunikation im Medizinwesen) und der TI-Messenger (Telematik-Infrastruktur-Messenger, kurz TIM). Beide Lösungen haben ihre Stärken und Einsatzgebiete, doch wie unterscheiden sie sich wirklich? Und brauchen wir tatsächlich beide?

Das Thema kurz und kompakt

  • KIM als sicherer E-Mail-Dienst: KIM ermöglicht den verschlüsselten Austausch von medizinischen Dokumenten wie elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU) und Arztbriefen. Seit Januar 2022 ist die Nutzung für bestimmte Anwendungen verpflichtend.
  • TI-Messenger für Echtzeit-Kommunikation: Der TI-Messenger funktioniert wie bekannte Chat-Apps und ermöglicht sichere Sofortnachrichten auf Smartphone, Tablet und PC. Die Nutzung ist flexibel und ortsunabhängig möglich.
  • Zwei Systeme, die sich ergänzen: KIM eignet sich für formelle, dokumentierte Kommunikation. Der TI-Messenger schließt die Lücke bei schnellen Rückfragen und Abstimmungen im Arbeitsalltag. Zusammen bilden sie eine lückenlose Kommunikationsinfrastruktur.
  • Famedly als zertifizierter TI-Messenger: Famedly wurde von allen TI-Messengern in Deutschland als erster von der gematik zugelassen. TI-Messenger verbinden eine intuitive Bedienung mit höchsten Sicherheitsstandards und nahtloser Integration in bestehende IT-Systeme. Für Kliniken und Pflegeeinrichtungen ist Famedly damit eine optimale Erweiterung zu KIM.

Das Thema kurz und kompakt

  • KIM als sicherer E-Mail-Dienst: KIM ermöglicht den verschlüsselten Austausch von medizinischen Dokumenten wie elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU) und Arztbriefen. Seit Januar 2022 ist die Nutzung für bestimmte Anwendungen verpflichtend.
  • TI-Messenger für Echtzeit-Kommunikation: Der TI-Messenger funktioniert wie bekannte Chat-Apps und ermöglicht sichere Sofortnachrichten auf Smartphone, Tablet und PC. Die Nutzung ist flexibel und ortsunabhängig möglich.
  • Zwei Systeme, die sich ergänzen: KIM eignet sich für formelle, dokumentierte Kommunikation. Der TI-Messenger schließt die Lücke bei schnellen Rückfragen und Abstimmungen im Arbeitsalltag. Zusammen bilden sie eine lückenlose Kommunikationsinfrastruktur.
  • Famedly als zertifizierter TI-Messenger: Famedly wurde von allen TI-Messengern in Deutschland als erster von der gematik zugelassen. TI-Messenger verbinden eine intuitive Bedienung mit höchsten Sicherheitsstandards und nahtloser Integration in bestehende IT-Systeme. Für Kliniken und Pflegeeinrichtungen ist Famedly damit eine optimale Erweiterung zu KIM.

KIM: Der sichere E-Mail-Dienst

Was ist KIM?

KIM wurde entwickelt, um die traditionelle E-Mail im Gesundheitswesen sicherer zu machen. Normale E-Mails sind oft nicht verschlüsselt und damit für den Austausch sensibler Patientendaten ungeeignet. KIM hingegen bietet eine sichere und DSGVO-konforme Lösung, die speziell für den medizinischen Bereich konzipiert wurde.

Vorteile von KIM

  • Sicherheit: Dank der Verschlüsselung sind Patientendaten optimal geschützt.
  • Verpflichtend: Seit dem 1. Januar 2022 ist KIM für die Übermittlung elektronischer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU) an Krankenkassen vorgeschrieben.
  • Zielgruppe: Vertragsärztliche Praxen, Krankenhäuser, Krankenkassen und weitere Leistungserbringer mit formalen Melde- und Dokumentationspflichten.

Wie funktioniert KIM?

Voraussetzung ist: 

  • Ein digitalen Heilberufsausweis für die Authentifizierung
  • Ein KIM-Konnektor
  • Ein zertifizierten KIM-E-Mail-Anbieter

Der Dienst funktioniert hauptsächlich auf PCs, die mit dem Konnektor verbunden sind, und wird für den sicheren Austausch von Dokumenten wie eAUs und Arztbriefen genutzt.

‍Wo stößt KIM an seine Grenzen?

Trotz seiner Vorteile deckt KIM nicht alle Kommunikationsbedürfnisse im Gesundheitswesen ab. Als E-Mail-basiertes System ist KIM für den formellen Dokumentenaustausch konzipiert, nicht für schnelle Abstimmungen im Arbeitsalltag.

Die wichtigsten Einschränkungen:

  • Keine Echtzeit-Kommunikation: KIM funktioniert wie eine klassische E-Mail. Für dringende Rückfragen oder spontane Abstimmungen ist das System nicht geeignet.
  • Abhängigkeit vom Konnektor: Die Nutzung erfordert spezielle Hardware und ist auf stationäre Arbeitsplätze beschränkt. Mobiler Zugriff während der Hausbesuche oder auf der Station ist nicht möglich.
  • Mehr Telefonate statt weniger: In der Praxis zeigt sich, dass KIM viele Telefonate nicht ersetzt. Insbesondere bei zeitkritischen Rückfragen greifen Ärzte und Pflegekräfte weiterhin zum Telefon, da KIM keine Ad-hoc-Kommunikation ermöglicht.

Genau diese Lücke schließt der TI-Messenger. Er ergänzt KIM dort, wo schnelle, flexible und sichere Kommunikation gefragt ist.

TI-Messenger: Der moderne Kommunikationshelfer

Was ist der TI-Messenger?

Mit dem TI-Messenger können Leistungserbringende im Gesundheitswesen schnell und sicher kommunizieren. Es ermöglicht den sicheren Datenaustausch, der sowohl Textnachrichten als auch die Übertragung von Bildern und Tonaufnahmen umfasst. Dabei können medizinische Informationen mit allen Institutionen aus dem Gesundheitswesen ausgetauscht werden, die ebenfalls an die TI angebunden sind.

{{zitat}}

Unterschiede zwischen KIM und TIM (TI-Messenger) für die Kommunikation im Gesundheitswesen.

Vorteile des TI-Messengers

  • Schnelligkeit: Nachrichten können in Echtzeit verschickt und empfangen werden.
  • Flexibilität: Der Dienst funktioniert auf allen internetfähigen Geräten – ob PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.
  • Multifunktionalität: Neben einfachen Textnachrichten können auch Gruppenchats, Videokonferenzen und Dateiversand genutzt werden.
  • Interoperabilität: Die verschiedenen zertifizierten TI-Messenger können miteinander kommunizieren, unabhängig vom Anbieter.

Ein weiterer entscheidender Vorteil: Der TI-Messenger benötigt keinen Konnektor. Nach einmaliger Registrierung funktioniert die Kommunikation vollständig über das Internet. Das ermöglicht eine flexible Nutzung während Hausbesuchen, auf Station oder im Bereitschaftsdienst.

Das Matrix-Protokoll: Grundlage der Interoperabilität

Ein wesentliches Merkmal des TI-Messengers ist seine technische Basis: das Matrix-Protokoll. Dieser offene Standard der Matrix.org Foundation bildet das Fundament für die anbieterübergreifende Kommunikation im deutschen Gesundheitswesen.

Was bedeutet das konkret? Unterschiedliche TI-Messenger verschiedener Anbieter können problemlos miteinander kommunizieren. Ein Arzt in Klinik A kann direkt mit einem Kollegen in Klinik B chatten, auch wenn beide unterschiedliche TI-Messenger-Produkte nutzen. Diese Interoperabilität ist ein Meilenstein für die sektorenübergreifende Vernetzung.

Zusätzlich greifen alle TI-Messenger auf einen gemeinsamen Verzeichnisdienst zu. Darüber lassen sich Kontakte einfach anhand des Namens oder der Organisation finden, ganz ohne Telefonnummern austauschen zu müssen. Das vereinfacht die Kontaktaufnahme mit externen Partnern wie Zuweisern, Apotheken oder Pflegeeinrichtungen erheblich.

Famedly hat als Unternehmen aktiv an der Spezifikation des TI-Messengers bei der gematik mitgewirkt und betreibt weltweit die größte Anzahl an Matrix-Servern. Diese Erfahrung fließt direkt in die Produktentwicklung ein.

Für wen ist der TI-Messenger geeignet?

Der TI-Messenger ist für alle Akteure im Gesundheitswesen konzipiert: Ärzt:innen, Pflegepersonal und Apotheken. Er ermöglicht eine nahtlose und sichere Kommunikation über Einrichtungsgrenzen hinweg.

‍Besonders profitieren:

Mittlerweile ist der TI-Messenger auch für Patienten nutzbar. Seit Juli 2025 können Versicherte über die ePA-App Sofortnachrichten an ihre Leistungserbringer senden.

{{cta}}

KIM vs. TI-Messenger: Was passt wann?

Gemeinsamkeiten

Beide Systeme sind darauf ausgelegt, die Kommunikation im Gesundheitswesen sicherer und effizienter zu machen. Sie sind von der gematik zertifiziert und erfüllen höchste Datenschutzstandards.

Unterschiede

  • Kommunikationsart: KIM ist ein E-Mail-Dienst, während der TI-Messenger als Chat-Anwendung fungiert.
  • Anwendungsfälle: KIM ist ideal für den formellen Austausch von Dokumenten wie eAUs und Arztbriefen. Der TI-Messenger hingegen eignet sich hervorragend für die schnelle und informelle Kommunikation im Team, spontane Abstimmungen und virtuelle Fallkonferenzen.
  • Verfügbarkeit: KIM erfordert spezielle Hardware wie einen Konnektor und ist auf stationäre PCs beschränkt. Der TI-Messenger ist flexibel auf allen internetfähigen Geräten nutzbar.

KIM und TI-Messenger im direkten Vergleich

Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:

Kriterium KIM TI-Messenger
Art der Kommunikation E-Mail (asynchron) Chat (Echtzeit)
Geschwindigkeit Minuten bis Stunden Sofort
Geräte Stationärer PC mit Konnektor Smartphone, Tablet, PC, Laptop
Mobiler Zugriff Nicht möglich Vollständig mobil nutzbar
Hardware-Anforderung Konnektor erforderlich Nur Internetverbindung
Typische Anwendung eAU, Arztbriefe, Befunde Rückfragen, Abstimmungen, Konsile
Gruppenkommunikation Nicht vorgesehen Gruppenchats möglich
Dateiversand Dokumente als Anhang Dokumente, Bilder, Sprachnachrichten

Die Tabelle verdeutlicht: KIM und TI-Messenger bedienen unterschiedliche Kommunikationsbedürfnisse. Während KIM den sicheren Postweg für offizielle Dokumente darstellt, ist der TI-Messenger von Famedly das Werkzeug für die alltägliche, schnelle Abstimmung.

{{cta}}

Anwendungsfälle: So werden KIM und TI-Messenger in der Praxis genutzt

Wie sieht der Einsatz von KIM und TI-Messenger im Arbeitsalltag konkret aus? Die folgenden Beispiele zeigen, wie beide Systeme in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens eingesetzt werden.

Im Krankenhaus

Der Klinikalltag ist geprägt von schnellen Entscheidungen und enger Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Berufsgruppen. Hier zeigt sich besonders deutlich, wie KIM und TI-Messenger unterschiedliche Aufgaben übernehmen.

KIM im Einsatz:

  • Versand von Arztbriefen an niedergelassene Ärzte nach der Entlassung
  • Übermittlung von Befunden an externe Labore oder Fachkollegen
  • Formelle Kommunikation mit Krankenkassen und Kostenträgern

TI-Messenger im Einsatz:

  • Schichtübergabe: Der Nachtdienst dokumentiert wichtige Beobachtungen zu Patienten im Gruppenchat. Der Tagdienst liest die Informationen vor Dienstbeginn und kann bei Bedarf direkt reagieren.
  • Interdisziplinäre Konsile: Ein Arzt der Inneren Medizin benötigt die Einschätzung eines Dermatologen. Per TI-Messenger schickt er ein Foto und erhält innerhalb von Minuten eine Rückmeldung.

Abstimmung zwischen Ärzten und Pflege: Die Pflegekraft hat eine Rückfrage zur Medikation. Statt den Arzt anzurufen und ihn bei der Visite zu unterbrechen, schreibt sie eine kurze Nachricht. Der Arzt antwortet, sobald er Zeit hat.

In der ambulanten Versorgung

Auch in Arztpraxen, Pflegediensten und Apotheken ergänzen sich beide Systeme im täglichen Arbeitsablauf.

KIM im Einsatz:

  • Versand von eAU-Bescheinigungen an Krankenkassen
  • Übermittlung von Überweisungen und Befunden an Fachärzte
  • Empfang von Entlassbriefen aus dem Krankenhaus

TI-Messenger im Einsatz:

  • Rezeptrückfragen: Die Apotheke stellt fest, dass ein verordnetes Medikament nicht lieferbar ist. Per TI-Messenger fragt sie beim Arzt nach einer Alternative und erhält innerhalb weniger Minuten eine Antwort. Der Patient muss nicht erneut in die Praxis.
  • Wunddokumentation: Eine Pflegekraft bemerkt bei einem Hausbesuch, dass sich die Wunde eines Patienten verschlechtert hat. Sie fotografiert die Wunde und schickt das Bild direkt an den Hausarzt. Dieser kann einschätzen, ob ein Praxisbesuch nötig ist.
  • Koordination im Pflegedienst: Die Tourenplanung ändert sich kurzfristig. Über den Gruppenchat informiert die Pflegedienstleitung alle betroffenen Mitarbeiter gleichzeitig. Sprachnachrichten ermöglichen eine schnelle Kommunikation, auch wenn die Pflegekräfte gerade im Auto unterwegs sind.

Zusammenarbeit im lokalen Netzwerk: Arztpraxis, Pflegedienst und Apotheke stimmen sich zu einem gemeinsamen Patienten ab. Medikamentenbestellungen, Rezeptänderungen und Rückfragen laufen über einen gemeinsamen Chat.

Warum KIM allein nicht ausreicht

KIM hat die sichere Kommunikation im Gesundheitswesen um einen großen Schritt vorangebracht. Für den formellen Dokumentenaustausch ist der Dienst unverzichtbar. Doch im hektischen Alltag von Kliniken und Pflegeeinrichtungen zeigt sich schnell: KIM allein löst nicht alle Kommunikationsprobleme.

Das Telefon bleibt der Zeitfresser Nummer eins

Studien zeigen, dass Ärzte und Pflegekräfte täglich unzählige Telefonate führen. Rückrufe, Warteschleifen und ständige Unterbrechungen kosten wertvolle Zeit. KIM kann dieses Problem nicht lösen, da es keine Echtzeit-Kommunikation ermöglicht. Die Folge: Für dringende Rückfragen greifen Mitarbeiter weiterhin zum Telefon.

WhatsApp als Schatten-IT

Viele Einrichtungen kennen das Problem: Offiziell ist die Nutzung privater Messenger verboten, inoffiziell läuft ein Großteil der schnellen Abstimmungen über WhatsApp, Signal oder Telegram. Das ist verständlich, denn diese Apps sind schnell und einfach zu bedienen. Doch sie sind nicht DSGVO-konform und bergen erhebliche Risiken. Patientendaten auf privaten Geräten, fehlende Kontrolle durch die IT-Abteilung und im schlimmsten Fall Datenschutzverstöße mit rechtlichen Konsequenzen.

Neue Compliance-Anforderungen durch NIS-2

Mit dem Inkrafttreten der NIS-2-Richtlinie im Dezember 2025 steigen die Anforderungen an die Cybersicherheit im Gesundheitswesen deutlich. Krankenhäuser und größere Pflegeeinrichtungen müssen nachweisen, dass sie über sichere Kommunikationswege verfügen. Die Nutzung nicht autorisierter Messenger kann zu einem Compliance-Problem werden. Ein zertifizierter TI-Messenger schafft hier Abhilfe und unterstützt Einrichtungen dabei, die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen.

Die Lücke schließen

Der TI-Messenger füllt genau die Lücke, die KIM offenlässt. Er bietet die Geschwindigkeit und Flexibilität, die im Arbeitsalltag gebraucht wird, ohne Kompromisse bei Sicherheit und Datenschutz einzugehen.

{{callout}}

Warum beides sinnvoll ist

KIM und der TI-Messenger sind keine Konkurrenten, sondern ergänzen sich ideal. Während KIM für formelle und gesetzlich vorgeschriebene Kommunikationswege unerlässlich ist, bietet der TI-Messenger die Flexibilität und Geschwindigkeit, die im medizinischen Alltag oft benötigt wird. Zusammen schaffen sie eine umfassende Kommunikationsinfrastruktur, die den vielfältigen Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht wird.

Die Kombination aus beiden Systemen ermöglicht:

  • Rechtssichere Dokumentation: Offizielle Dokumente wie Arztbriefe und eAUs werden weiterhin über KIM versendet und erfüllen alle regulatorischen Anforderungen.
  • Effiziente Zusammenarbeit: Schnelle Rückfragen, Abstimmungen und Konsile laufen über den TI-Messenger, ohne den Arbeitsfluss zu unterbrechen.
  • Weniger Telefonate: Asynchrone Kommunikation per Chat reduziert Unterbrechungen und Warteschleifen.
  • Sektorenübergreifende Vernetzung: Über den TI-Messenger können Kliniken, Praxen, Pflegedienste und Apotheken direkt miteinander kommunizieren.

Mit der fortschreitenden Digitalisierung und der zunehmenden Verbreitung von sicheren, interoperablen Kommunikationslösungen wie dem gematik-zertifizierten TI-Messenger von Famedly, steht das deutsche Gesundheitswesen vor einem bedeutenden Wandel. Ein Wandel, der nicht nur die Arbeitsabläufe verbessert, sondern auch die Patientenversorgung nachhaltig optimiert.

Fazit: KIM und TI-Messenger – gemeinsam stark für das Gesundheitswesen

Die Frage "KIM oder TI-Messenger?" stellt sich in der Praxis nicht. Beide Systeme haben ihre Berechtigung und erfüllen unterschiedliche Aufgaben. KIM bleibt der Standard für den formellen und rechtssicheren Dokumentenaustausch. Der TI-Messenger bringt die Geschwindigkeit und Flexibilität mit, die im Arbeitsalltag von Kliniken und Pflegeeinrichtungen unverzichtbar sind.

Wer heute beide Systeme nutzt, profitiert von einer lückenlosen Kommunikationsinfrastruktur: sicher, effizient und zukunftsfähig. Die Zeiten von Telefonwarteschleifen, verlorenen Informationen bei Schichtwechseln und DSGVO-widrigen WhatsApp-Gruppen können damit enden.

Famedly ist als gematik-zertifizierter TI-Messenger die ideale Erweiterung zu KIM. Von Ärzten gegründet und speziell für die Anforderungen des Gesundheitswesens entwickelt, machen die intuitive Bedienung, höchste Sicherheitsstandards und nahtlose Integration in bestehende IT-Systeme Famedly zur ersten Wahl für Kliniken und Pflegeeinrichtungen.

Bereit für die Zukunft der Gesundheitskommunikation? Vereinbaren Sie jetzt eine kostenfreie TI-Demo und erfahren Sie, wie Famedly Ihre Kommunikation sicherer und effizienter macht.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen KIM und TI-Messenger?

KIM ist ein sicherer E-Mail-Dienst für den formellen Austausch von medizinischen Dokumenten wie Arztbriefen und elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Der TI-Messenger hingegen ist eine Chat-Anwendung für die sichere Echtzeit-Kommunikation. Während KIM auf stationären PCs mit Konnektor läuft, funktioniert der TI-Messenger flexibel auf Smartphone, Tablet und PC.

Kann der TI-Messenger KIM ersetzen?

Nein, beide Systeme ergänzen sich. KIM ist für bestimmte Anwendungen wie die Übermittlung der eAU gesetzlich vorgeschrieben und bleibt der Standard für den formellen Dokumentenaustausch. Der TI-Messenger schließt die Lücke bei schnellen Rückfragen und Abstimmungen im Arbeitsalltag. Für eine effiziente Kommunikation im Gesundheitswesen ist die Kombination beider Systeme sinnvoll.

Ist der TI-Messenger DSGVO-konform?

Ja, der TI-Messenger erfüllt alle Anforderungen der DSGVO. Nachrichten werden Ende-zu-Ende verschlüsselt übertragen. Zertifizierte Anbieter wie Famedly hosten ihre Dienste ausschließlich in deutschen Rechenzentren und unterliegen strengen Datenschutzauflagen. Damit ist der TI-Messenger eine sichere Alternative zu nicht konformen Messengern wie WhatsApp.

Warum ist Famedly die richtige Wahl für Kliniken und Pflegeeinrichtungen?

Famedly wurde von Ärzten gegründet und ist der erste von der gematik zugelassene TI-Messenger in Deutschland. Die Lösung ist speziell auf die Bedürfnisse des Gesundheitswesens zugeschnitten. Zu den Vorteilen zählen eine intuitive Bedienung vergleichbar mit WhatsApp, höchste Sicherheitsstandards mit ISO-27001-Zertifizierung, nahtlose Integration in bestehende IT-Systeme wie KIS und Active Directory sowie persönlicher Support durch das Famedly-Team.

Verweise

Über den Autor

Jennifer Shirin
Senior Digital Marketing Manager

Jennifer Shirin teilt auf unserem Blog ihre Einblicke in die Digitalisierung im Gesundheitswesen, mit einem besonderen Fokus auf sicheres Messaging und dessen Anwendung im medizinischen Bereich.

Weitere interessante Artikel

KIM vs. TI-Messenger im Vergleich: Was sie unterscheidet und wie sie sich ergänzen
10.2.26
6
Min. Lesezeit
TI-Messenger

KIM vs. TI-Messenger im Vergleich: Was sie unterscheidet und wie sie sich ergänzen

Die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen nimmt Fahrt auf. Dabei spielen zwei Schlüsseltechnologien eine zentrale Rolle: KIM (Kommunikation im Medizinwesen) und der TI-Messenger (Telematik-Infrastruktur-Messenger, kurz TIM). Beide Lösungen haben ihre Stärken und Einsatzgebiete, doch wie unterscheiden sie sich wirklich? Und brauchen wir tatsächlich beide?

Artikel lesen
KHZG 2025: Wie geht es nach der Frist weiter?
12.3.25
3
Min. Lesezeit
Digital Health

KHZG 2025: Wie geht es nach der Frist weiter?

Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) hat der Bund 2020 die Grundlage für eine moderne IT-Infrastruktur in deutschen Krankenhäusern geschaffen. Auch nach Ablauf der Förderfrist bleibt die Digitalisierung ein zentrales Thema. In diesem Artikel erfahren Sie, was das KHZG ist, welche Fristen und Ziele weiterhin gelten und wie Krankenhäuser ihre Projekte erfolgreich umsetzen können.

Artikel lesen
Die 5 besten Alternativen zu WhatsApp für Kliniken und in der Pflege
10.2.26
7
Min. Lesezeit
TI-Messenger

Die 5 besten Alternativen zu WhatsApp für Kliniken und in der Pflege

WhatsApp ist aus dem privaten Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch was im privaten Bereich praktisch erscheint, stößt im Gesundheitswesen schnell an Grenzen. Datenschutzanforderungen, fehlende Nachvollziehbarkeit von Kommunikationsprozessen und mangelnde Kontrolle über Nutzerzugriffe machen den Einsatz in Kliniken und Pflegeeinrichtungen problematisch. Insbesondere bei der Verarbeitung sensibler Gesundheitsdaten entstehen dadurch erhebliche rechtliche und organisatorische Risiken.

Artikel lesen