Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur.
Besetzte Leitungen und verpasste Rückrufe? So reduzieren Krankenhäuser Telefonunterbrechungen
15.4.26
8
Min. Lesezeit
Selenia Di Mattia
Head of Marketing
Telefonanrufe im falschen Moment sind ein Sicherheitsrisiko: Sie erhöhen die Fehlerquote messbar, besonders bei der Medikamentengabe. Tauschen Sie gefährliche Unterbrechungen gegen strukturierte TI-Messenger-Workflows und geben Sie Ihrem Team den nötigen Fokus zurück.
Telefonanrufe im falschen Moment sind ein Sicherheitsrisiko: Sie erhöhen die Fehlerquote messbar, besonders bei der Medikamentengabe. Tauschen Sie gefährliche Unterbrechungen gegen strukturierte TI-Messenger-Workflows und geben Sie Ihrem Team den nötigen Fokus zurück.
Das Thema kurz und kompakt
Ständige Unterbrechungen: Medizinisches Personal wird laut Studien insbesondere während komplexer Tätigkeiten häufig unterbrochen, was die Fehlerquote erhöhen kann.
Sechsstellige Jahreskosten: Schon 30 verlorene Minuten pro Mitarbeiter und Tag können, je nach Klinikgröße und Personalkosten, zu einem Produktivitätsverlust im sechsstelligen Bereich führen.
Unterbrechungen sind vermeidbar: Ein Großteil der Telefonunterbrechungen im Krankenhaus betrifft Rückfragen, Statusabfragen und organisatorische Abstimmungen, keine zeitkritischen Informationen. 57 % der Unterbrechungen sind laut einer Studie von Teigné et al. vermeidbar.
Strukturwechsel statt Disziplin: Nicht weniger telefonieren ist die Lösung, sondern der Wechsel von synchroner zu asynchroner Kommunikation.
Famedly als TI-Messenger: Als gematik-zertifizierter TI-Messenger ersetzt Famedly einen Großteil interner Anrufe durch DSGVO-konforme, asynchrone Nachrichtenkommunikation, bereits in über 150 Einrichtungen im Einsatz.
Eine Pflegekraft auf der Station bereitet Medikamente vor, prüft Dosierungen, und gleicht Patientendaten ab. Dann klingelt das Telefon, eine Rückfrage zum Dienstplan, keine akute Situation. Trotzdem ist die Konzentration weg, sie muss neu ansetzen. Wie viele Minuten und wie viel Patientensicherheit gehen so jeden Tag verloren? Telefonunterbrechungen im Krankenhaus sind kein unvermeidbares Berufsschicksal, sondern ein lösbares Strukturproblem.
Kliniken wie das Universitätsklinikum Frankfurt stellen deshalb auf asynchrone Messenger-Kommunikation um. Mit Famedly, einem der ersten gematik-zertifizierten TI-Messenger, ersetzen sie einen Großteil störender Anrufe durch sichere, dokumentierte Nachrichten. Dieser Artikel liefert evidenzbasierte Zahlen, konkrete Handlungsoptionen und Praxisbeispiele für IT-Verantwortliche und Klinikleitungen.
Die unterschätzten Folgen von Telefonunterbrechungen im Krankenhaus
Je nach Station, Tätigkeit und Erhebungsmethode berichten Studien von wenigen bis über 20 Unterbrechungen pro Stunde. Telefonanrufe gelten dabei als besonders problematisch, weil sie eine unmittelbare Reaktion erzwingen und laufende Aufgaben unterbrechen.
Eine US-amerikanische Studie zu Unterbrechungen im Medikationsprozess legt nahe: Kommt es in den Minuten vor einer Medikamentengabe zu einer Unterbrechung, etwa durch einen Telefonanruf, steigt die Fehlerrate messbar an (im untersuchten Setting von 3,1 % auf 3,7 %).
Unabhängig davon zeigen die Daten, dass Nachtschichten und geringe Berufserfahrung zusätzliche Risikofaktoren für Medikationsfehler darstellen können.
Bei hoher Unterbrechungsdichte nehmen Belastung, Koordinationsaufwand und Fehleranfälligkeit spürbar zu. Besonders betroffen sind Intensivstationen, Notaufnahmen und Pflegestationen mit hoher Patienten-Ratio.
Welche Störungen vermeidbar sind – und welche nicht
Nicht jede Unterbrechung ist ein Problem, denn zeitkritische Informationen zu Patienten müssen sofort durchkommen. Viele Anrufe betreffen jedoch Rückfragen, Statusabfragen und organisatorische Abstimmungen, die keinen sofortigen Rückruf erfordern.
Unterbrechung
Beispiele
Einschätzung
Rückfragen zu Dienstplänen
Tausch, Urlaubsplanung, Schichtabsprachen
Vermeidbar
Statusabfragen zu Befunden
„Liegt das Ergebnis schon vor?"
Vermeidbar
Organisatorische Abstimmungen
Raumplanung, Materialbestellungen, Übergaben
Vermeidbar
Wiederholte Rückrufe bei besetzter Leitung
Mehrfaches Anrufen ohne Erreichbarkeit
Vermeidbar
Akute Patientenverschlechterung
Sofortige Reaktion auf kritische Zustandsveränderung
Notwendig
Zeitkritische Laborergebnisse
Kritische Werte, die sofortige Therapieanpassung erfordern
Notwendig
Notfall-Verlegungen
Koordination bei Intensivverlegung oder OP-Freigabe
Notwendig
Medikamentenfreigabe bei Unklarheiten
Rückfrage bei unklarer Dosierung in kritischer Situation
Notwendig
Der Zusammenhang zwischen Anrufen und Medikationsfehlern
Verschiedene Studien legen nahe, dass eingehende Anrufe Konzentration und Arbeitsfluss stören und so das Fehlerrisiko bei der Medikamentengabe erhöhen können. Eine Studie einer pädiatrischen Intensivstation in den USA zeigt, dass bestimmte Risikofaktoren diese Kette verstärken: Nachtschichten sind mit einer Odds Ratio (Wahrscheinlichkeitsverhältnis) von 1,35–1,53 assoziiert, Berufsanfänger mit weniger als sechs Monaten Erfahrung weisen ein OR von 1,22–1,53 auf. Auch eine hohe Pflegekraft-Patienten-Ratio erhöht das Risiko messbar. Wichtig: Diese Faktoren sind mit Fehlern assoziiert, nicht als alleinige Ursache belegt.
Warum weniger telefonieren das Problem nicht löst
Der Reflex liegt nahe: Wenn Anrufe stören, sollte das Team einfach weniger telefonieren. Doch das Problem liegt nicht in der Menge der Telefonate, sondern im synchronen Kommunikationsmodell selbst. Jeder Anruf erzwingt sofortige Aufmerksamkeit, egal ob die Pflegekraft gerade ein Medikament vorbereitet oder ein Arzt eine Befunddokumentation abschließt. Selbst wenn nur noch halb so viele Anrufe eingehen, unterbricht jeder einzelne weiterhin den laufenden Arbeitsprozess.
Famedly
Kriterium
Telefon (synchron)
TI-Messenger (asynchron)
Unterbrechung
Sofortige Reaktion erzwungen
Antwort zum passenden Zeitpunkt
Dokumentation
Oft nicht dokumentiert
Automatisch nachvollziehbar
DSGVO
In der Regel keine E2E-Verschlüsselung
Ende-zu-Ende-verschlüsselt
Erreichbarkeit
Besetztzeichen, Rückrufschleifen
Nachricht kommt immer an
KIS-Integration
Nicht integriert
Nahtlose KIS-Anbindung möglich
Externe Kommunikation
Über Telefonzentrale
Direkt über TI-Verzeichnisdienst
In der Praxis zeigt sich der Unterschied besonders deutlich: Rückfragen im Hintergrunddienst, Informationen zur Dienstübergabe oder die Befundübermittlung an niedergelassene Ärzte erfordern selten eine sofortige Antwort. All diese Fälle funktionieren asynchron per Nachricht schneller, dokumentierter und ohne Störungen auf der Station. So kann der Famedly TI-Messenger verschiedene Anwendungsfälle abdecken.
Handys auf Station und KRITIS-Pflichten – regulatorische Rahmenbedingungen für Kliniken
Pauschale Handyverbote auf Station sind vielerorts gelockert worden. Heute gilt vermehrt: Mobiltelefone sind erlaubt, solange Mindestabstände zu medizinischen Geräten eingehalten werden. Klassische Betttelefone dagegen sind für Patienten oft teuer und längst nicht mehr zeitgemäß. Gleichzeitig verschärfen die NIS-2-Richtlinie und das KRITIS-Dachgesetz als Umsetzung der EU CER Richtlinie die Anforderungen an Krankenhäuser erheblich. Kliniken müssen nachweisen, dass kritische Kommunikationskanäle auch bei vollständigen IT-Ausfällen zuverlässig funktionieren.
Notfallkonzept bei Telefonausfall: So bereiten sich IT-Verantwortliche vor
Drei konkrete Schritte helfen, die Kommunikation im Notfall abzusichern:
Telefonausfallszenarien in den Krankenhaus-Alarm- und Einsatzplan (KAEP) integrieren.
Papierbasierte Rückfallebenen definieren und regelmäßig testen.
Einen infrastrukturunabhängigen Kommunikationskanal einrichten, etwa einen cloudbasierten TI-Messenger, der nicht ausschließlich vom lokalen Kliniknetz abhängt und auch bei Ausfall einzelner interner Systeme nutzbar bleibt.
3 bewährte Maßnahmen gegen Telefonunterbrechungen im Krankenhaus
Einige Klinikensetzen bereits gezielte Maßnahmen ein, um Störungen durch Anrufe auf der Station zu minimieren. Drei Ansätze haben sich besonders bewährt:
No-Interruption-Zones: Sichtbare Beschilderung während der Medikamentengabe signalisiert dem Team: Jetzt nicht stören. Studien zeigen, dass nicht-medikamentenbezogene Unterbrechungen so sinken können.
Anrufumleitung in Spitzenzeiten: In definierten Zeitfenstern werden Telefonate automatisch auf das Sekretariat oder eine Voicemail umgeleitet, damit kritische Tätigkeiten ungestört ablaufen.
Dringlichkeitsstufen: Nur zeitkritische Anliegen rechtfertigen einen Anruf. Alles andere wird per Nachricht übermittelt, sodass Mitarbeiter selbst entscheiden, wann sie antworten.
Diese Maßnahmen helfen punktuell, lösen aber nicht das Grundproblem des synchronen Kommunikationsmodells. Den größten Hebel bietet der Wechsel des Kommunikationskanals selbst. Kliniken wie die MHH und das Universitätsklinikum Frankfurt haben diesen Schritt mit Famedly bereits gemacht.
Wie der TI-Messenger Telefonunterbrechungen im Krankenhaus strukturell löst – Praxisbeispiele aus MHH und UKF
Statt Anrufe zu reduzieren, verändert der TI-Messenger von Famedly den Kommunikationskanal grundlegend. Asynchroner Nachrichtenaustausch ersetzt einen Großteil der Telefonate:
Rückfragen laufen per Textnachricht
Befunde werden als Foto geteilt
Sprachnachrichten ersetzen den Griff zum Hörer.
Fallbasierte Chaträume bündeln alle Beteiligten eines Behandlungsfalls und dokumentieren den Verlauf automatisch im KIS.
So entfallen doppelte Dokumentation und wiederholte Rückrufe bei besetzter Leitung.
An der Medizinischen Hochschule Hannover startete die Dermatologie als erster Fachbereich mit Famedly. Das Ergebnis: schnellere Befundbesprechungen, deutlich weniger Rückfragen zwischen Station und Funktionsbereichen. Die Akzeptanz war so hoch, dass Anästhesie und OP-Teams den Messenger aktiv anforderten. Der geplante Rollout reicht von 8 auf bis zu 5.000 Nutzer. Auch die Universitätsmedizin Frankfurt setzt auf Famedly als TI-Messenger für die klinikweite Kommunikation.
Features des TI Messengers auf einen Blick:
DSGVO-konformes Hosting in deutschen Rechenzentren
ISO 27001-Zertifizierung für nachweisbare Informationssicherheit
BYOD-fähig – ohne Adressbuchzugriff, ohne Telefonnummer
KIS-Integration und automatische Dokumentation von Chatverläufen
Infrastrukturunabhängiger Betrieb – auch bei IT-Ausfällen einsatzbereit
Kundenstimme
Gerade in unserem optischen Fach Dermatologie, sind fotografische Dokumentation und Verlaufskontrollen essentiell. Mit dem TI-Messenger wird dies um die datenschutzkonforme Möglichkeit der Arzt-zu-Arzt-Kommunikation erweitert und spart so potenziell Zeit für Patientinnen und Patienten ein, die die Möglichkeit dieses digitalen Tools dankbar annehmen – schnell und unkompliziert!
Dr. med. Matthias SchefzykOberarzt Dermatologie, Medizinische Hochschule Hannover
Fazit: Telefonunterbrechungen im Krankenhaus sind ein lösbares Strukturproblem
Telefonunterbrechungen sind ein quantifizierbarer Kostenfaktor und ein messbares Risiko für die Patientensicherheit. Die Lösung liegt nicht in mehr Disziplin beim Telefonieren, sondern im Wechsel von synchroner zu asynchroner Kommunikation. Wer Störungen strukturell reduzieren will, verändert den Kommunikationskanal, nicht das Verhalten.
Der nächste Schritt für IT-Verantwortliche: Beziffern Sie den Produktivitätsverlust in Ihrer Einrichtung mit der Modellrechnung aus diesem Artikel, bereiten Sie die Zahlen als Business Case auf und erstellen Sie eine Entscheidungsvorlage für die Geschäftsführung. Über 150 Einrichtungen, darunter Unikliniken wie die MHH und das UKF, nutzen Famedly bereits als TI-Messenger.
{{cta}}
FAQ
Können Telefonunterbrechungen bei der Medikamentengabe zu Behandlungsfehlern führen?
Ja, Studien zeigen eine signifikante Assoziation zwischen Unterbrechungen, wie eingehenden Anrufen, kurz vor der Medikamentengabe und erhöhten Fehlerquoten. Besonders betroffen sind Pflegekräfte in Nachtschichten, Berufsanfänger mit weniger als sechs Monaten Erfahrung und Personal, das mehrere Patienten gleichzeitig betreut.
Was ist der Unterschied zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation im Krankenhaus?
Synchrone Kommunikation wie das Telefon erzwingt eine sofortige Reaktion und unterbricht laufende Tätigkeiten. Asynchrone Kommunikation per Messenger ermöglicht es, Nachrichten dann zu lesen und zu beantworten, wenn die Situation es erlaubt. Störungen bei kritischen Aufgaben werden so strukturell reduziert.
Ist ein TI-Messenger eine rechtssichere Alternative zum Telefon im klinischen Alltag?
Ein TI-Messenger kann für viele Anwendungsfälle eine datenschutzkonforme und revisionsnähere Alternative zu informellen Kommunikationswegen sein. Der TI-Messenger von Famedly ist von der gematik zugelassen, DSGVO-konform und nutzt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Er ersetzt synchrone Telefonate durch dokumentierte, asynchrone Nachrichtenkommunikation. Famedly ist der erste und bisher einzige zugelassene TI-Messenger am Markt.
Wie schnell kann ein Krankenhaus einen TI-Messenger einführen?
Die cloud-basierte Einrichtung ist in unter 30 Minuten möglich, wie das Beispiel der MHH zeigt. Famedly-Experten übernehmen das Onboarding und die Anbindung an bestehende Verzeichnisdienste. Ein umfangreiches IT-Projekt ist nicht nötig. Zum Einstieg steht eine risikofreie 2-Monate-Testphase zur Verfügung.
Verweise
Über den Autor
Selenia Di Mattia
Head of Marketing
Lectus leo massa amet posuere. Malesuada mattis non convallis quisque. Libero sit et imperdiet bibendum quisque dictum vestibulum in non. Pretium ultricies tempor non est diam. Enim ut enim amet amet integer cursus. Sit ac commodo pretium sed etiam turpis suspendisse at.
Weniger Telefonate. Mehr Sicherheit.
Als einer der ersten gematik-zertifizierten TI-Messenger bereits in 150+ Kliniken, Krankenhäusern und Pflegediensten im Einsatz.
TI in der Pflege: So gelingt die Anbindung ohne IT-Chaos
Pflegekräfte verbringen täglich wertvolle Minuten damit, Informationen hinterherzutelefonieren – Informationen, die längst digital verfügbar sein könnten. Die Telematikinfrastruktur schließt diese Lücke: Mit der TI-Anbindung in der Pflege kommunizieren Pflegeeinrichtungen sicher, schnell und ohne Medienbrüche. Was das konkret bedeutet und wie der Einstieg gelingt, zeigen wir mit Famedly.
Fax-Alternative für Krankenhäuser: Die 4 besten digitalen Lösungen 2026
Das Fax galt lange als zuverlässiges Kommunikationsmittel im Krankenhaus – Datenschutzbehörden haben das längst anders bewertet. Seit der Umstellung auf All-IP wird das Sicherheitsniveau mit dem unverschlüsselter E-Mails verglichen. Vier digitale Alternativen ersetzen es sicher und effizient, und eine davon ist bereits bei führenden Unikliniken im Einsatz.
TI-Messenger: Die bessere Lösung für Kommunikation im Gesundheitswesen
Fax, Telefon und WhatsApp prägen noch immer die Kommunikation im Gesundheitswesen – obwohl sie Datenschutzrisiken, Informationsverluste und Zeitverschwendung verursachen. Der TI-Messenger schafft die Grundlage für sichere, sektorenübergreifende Kommunikation zwischen Kliniken, Praxen, Pflegediensten und Apotheken. Famedly gehört zu den ersten Anbietern mit gematik-Zulassung und macht den Einstieg so einfach wie WhatsApp.