TI-Messenger

Famedly TI-Messenger: DSGVO-konforme Kommunikation für Kliniken und Krankenhäuser

29.5.25
7
Min. Lesezeit
Dr. Phillipp Kurtz
Co-Founder Famedly

Endlose Telefonate, langsame Faxgeräte und Berge von Papierkram – das ist die Realität in vielen Krankenhäusern. Die Lösung? Ein DSGVO-konformer Messenger. Mit Famedly haben Kliniken und Krankenhäuser nun einen innovativen, DSGVO-konformen Messenger.

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Famedly TI-Messenger: DSGVO-konforme Kommunikation für Kliniken und Krankenhäuser

Unikliniken und Krankenhäuser nutzen Famedly

Endlose Telefonate, langsame Faxgeräte und Berge von Papierkram – das ist die Realität in vielen Krankenhäusern. Die Lösung? Ein DSGVO-konformer Messenger. Mit Famedly haben Kliniken und Krankenhäuser nun einen innovativen, DSGVO-konformen Messenger.

  • DSK-Whitepaper: Das Whitepaper der Datenschutzkonferenz definiert verbindliche Anforderungen in vier Kategorien. Gängige Consumer-Dienste wie WhatsApp erfüllen die DSK-Anforderungen strukturell nicht.
  • Verschlüsselung allein reicht nicht: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützt Inhalte, aber nicht Metadaten. Ohne AVV und MDM bleibt das Haftungsrisiko bestehen.
  • Gesetzlicher Rahmen: Der TI-Messenger ist als sicheres Übermittlungsverfahren nach § 311 SGB V verankert – und damit die einzige interoperable Lösung ohne Lock-in-Effekt.
  • Famedly: Einer der ersten gematik-zugelassenen TI-Messenger am Markt, bereits produktiv im Einsatz an Universitätskliniken wie der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Universitätsklinikum Frankfurt.

22:47 Uhr, Stationsflur: Ein Oberarzt fotografiert ein auffälliges Befundbild und schickt es per WhatsApp an die Kollegin im Hintergrunddienst. Schnell, pragmatisch, gut gemeint, und rechtlich ein Vierfachverstoß: Metadaten landen bei Meta, das Adressbuch wird abgeglichen, Daten fließen in die US-Cloud, ein Auftragsverarbeitungsvertrag fehlt. Für CIOs und Datenschutzbeauftragte stellt sich damit eine konkrete Frage: Welcher Messenger ist im Krankenhaus wirklich zulässig, und warum reicht „verschlüsselt" allein nicht aus?

WhatsApp ist im Krankenhaus das falsche Werkzeug.

Das Personal greift mangels Alternativen häufig zu privaten, aber unsicheren Apps. Ein typisches Szenario: Ein Oberarzt fotografiert nachts ein EKG und schickt es per WhatsApp an die kardiologische Leitung: vier DSGVO-Verstöße in Sekunden. Was pragmatisch wirkt, ist rechtlich hochgradig riskant. In diesem Moment landen Metadaten direkt bei Meta, das Adressbuch wird ungefiltert mit Patientenkontakten abgeglichen und sensible Daten fließen über US-Server.

Da ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO mit Consumer-Diensten fehlt, ist eine rechtssichere Nutzung strukturell unmöglich. Der verbreitete Irrtum, dass eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ausreicht, greift hier zu kurz: E2E schützt keine Metadaten und im Gesundheitskontext ist bereits die Information, wer wann mit wem über einen Fall kommuniziert, eine schützenswerte Verarbeitung nach Art. 9 DSGVO. Das macht WhatsApp zu keiner sicheren Lösung für Krankenhäuser

Verschlüsselung ist nicht genug: Nur mit Ende-zu-Ende Verschlüsselung des Famedly TI-Messengers sind auch Bilder und Anhänge geschützt

Dabei wächst aber der Handlungsdruck: Mit NIS-2 haften Geschäftsführungen persönlich für Kommunikationssicherheit. Die TI-Anbindungspflicht für Pflegedienste gilt bereits. Wer jetzt noch auf WhatsApp und Fax setzt, riskiert nicht nur Bußgelder – sondern steht beim nächsten Audit ohne Antwort da.

Warum TI-Messenger im Klinik- und Krankenhausalltag unverzichtbar sind

Im hektischen Alltag von Kliniken und Krankenhäusern ist eine schnelle und sichere Kommunikation entscheidend. Herkömmliche Methoden wie Fax und Telefon stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Faxgeräte sind nicht nur langsam, sondern auch unsicher und nicht DSGVO-konform. Telefonate können zeitaufwendig und ineffizient sein, und der Postverkehr führt oft zu unnötigen Papierbergen.

Gleichzeitig braucht der Klinikalltag mehr als KIM: schnelle Rückfragen, Befundbilder, Konsile und Übergaben sind asynchron und ad hoc. Fehlt ein zugelassenes Werkzeug, entsteht Schatten-IT, weil Mitarbeitende zu privaten Apps greifen. Typische Szenarien, die einen Messenger erfordern:

Der TI-Messenger von Famedly ist eine Lösung, die diese Lücken schließt:

  • Weniger Telefonketten: Rückfragen laufen asynchron – der Arzt im Hintergrunddienst antwortet, wenn er kann, nicht wenn das Telefon klingelt.
  • Keine Medienbrüche zwischen Schichten: Übergaben bleiben im fallbezogenen Chat nachvollziehbar, statt auf Zetteln oder in WhatsApp-Gruppen zu verschwinden.
  • Konsile ohne Warteschleife: Spezialistenfragen gehen direkt über den TI-Verzeichnisdienst – ohne Durchwahl, ohne „ich verbinde Sie weiter".
  • BYOD ohne Kontrollverlust: Mitarbeitende nutzen ihr eigenes Gerät, die IT behält die Hoheit über Zugriffe und Daten.

Diese Anforderungen stellt das DSK-Whitepaper an Messenger im Krankenhaus

Das Whitepaper der Datenschutzkonferenz (DSK) ist das zentrale Dokument für die interne IT-Prüfung und für den Messenger-Einsatz im Krankenhaus. Statt vager Empfehlungen setzt es klare Leitplanken und hilft dabei, NIS2 im Gesundheitswesen einzuhalten. Eine reine "Muss"-Liste hilft dem CIO jedoch wenig – entscheidend ist die Umsetzung.

Kategorie Anforderungen laut DSK-Whitepaper Umsetzung in der Praxis
Applikation App-Authentifizierung, Datencontainer Pflicht: App muss technisch isoliert arbeiten · PIN/Biometrie-Sicherung in der App · Kein Zugriff auf privates Adressbuch Empfehlung: Anbindung an Active Directory
Kommunikation Verschlüsselung, Metadaten-Sparsamkeit Pflicht: Vertraulichkeit über Transportweg sichern · E2E-Verschlüsselung nach aktuellem Stand · Keine Speicherung von Profilen Empfehlung: Matrix-Protokoll nutzen
Endgeräte Zugriffsschutz, MDM-Pflicht Pflicht: Kontrolle über Hardware gewährleisten · Zentrale Verwaltung über MDM-Systeme · Fernlöschoption bei Geräteverlust Empfehlung: Bei BYOD Container einsetzen
Plattform AVV nach Art. 28 DSGVO, DSFA Pflicht: Absicherung der Datenverarbeitung · Hosting in DE/EU (zertifiziert) · Durchführung einer DSFA vor Einführung Empfehlung: TI-Zulassung als DSFA-Basis

DSGVO-konformer Messenger vs. TI-Messenger: Wo liegt der Unterschied?

Manche Lösungen erfüllen viele DSK-Anforderungen, bleiben aber Insellösungen: Externe Kommunikation funktioniert nur, wenn alle Beteiligten dieselbe App nutzen, was zu einem Lock-in-Effekt führt. Der TI-Messenger von Famedly setzt dagegen auf das Matrix-Protokoll, ist nach § 311 SGB V als sicheres Übermittlungsverfahren definiert und nutzt den FHIR-Verzeichnisdienst der gematik.

Entscheidend: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung allein löst die Haftungsfalle nach § 203 StGB nicht, da Metadaten und ein fehlender AVV weiterhin strafbare Offenbarungen ermöglichen. 

Die matrixbasierte TI‑Infrastruktur schließt diese Lücke durch zertifizierte Zugangskontrolle über eHBA und SMC-B. Der Famedly TI-Messenger bietet darüber hinaus:

  • Produkt- und Anbieterzulassung der gematik 
  • ISO 27001-Zertifizierung und Hosting in deutschen Rechenzentren
  • BYOD-Fähigkeit ohne Adressbuchzugriff und ohne Handynummer
  • KIS-Integration und Verzeichnisdienst-Anbindung für einrichtungsübergreifende Kommunikation

So sieht DSGVO-konforme Kommunikation mit Famedly in der Praxis aus

Anwendungsfälle des TI-Messengers in der modernen Gesundheitsversorgung gibt es viele. Wie datenschutzkonforme Kommunikation bei Pflegediensten und im Klinikalltag konkret aussieht, zeigen Einrichtungen, die Famedly bereits im Einsatz haben.

1. Praxisbeispiel: Krankenpflegedienst Köln 

In der ambulanten Pflege ist fotografische Dokumentation genauso alltäglich wie in der Klinik. Wundverläufe, Hautveränderungen, Medikamentenpläne – all das muss schnell zwischen Pflegekraft, Arztpraxis und Apotheke ausgetauscht werden. Solange dafür WhatsApp genutzt wird, entsteht mit jedem Foto und jeder Nachricht ein Datenschutzverstoß.

Bei den Krankenpflegediensten Köln löst Famedly genau dieses Problem: Pflegekräfte kommunizieren unterwegs sicher und DSGVO-konform – ohne private Messenger, ohne Haftungsrisiko, ohne dass sensible Patientendaten auf privaten Smartphones verbleiben.

Kundenstimme

Es war uns wichtig, auf einen Messenger zu setzen, der unseren Anforderungen entspricht. Mit Famedly konnten wir alle Anforderungen erfüllen, sowohl in Bezug auf die intuitive und sichere Bedienung als auch auf die Anbindung an die Telematikinfrastruktur.

Moritz Zumwalde
Prozessmanager, Krankenpflegedienste Köln

2. Praxisbeispiel: Medizinische Hochschule Hannover

In der Dermatologie ist fotografische Dokumentation Kerngeschäft. Verlaufskontrollen, Wundbilder, Hautbefunde, all das muss schnell und präzise zwischen Ärzten ausgetauscht werden. Solange dafür WhatsApp genutzt wird, entsteht mit jedem Foto ein Datenschutzverstoß. 

An der MHH löst Famedly genau dieses Problem: Befundbilder laufen Ende-zu-Ende-verschlüsselt über den TI-Verzeichnisdienst, ohne Medienbruch und ohne Haftungsrisiko. Was vorher mit jedem WhatsApp-Foto ein Datenschutzverstoß war, ist heute ein dokumentierter, revisionssicherer Prozess – ohne dass sich am Arbeitsablauf der Ärzte etwas Wesentliches geändert hat.

Kundenstimme

Gerade in unserem optischen Fach Dermatologie, sind fotografische Dokumentation und Verlaufskontrollen essentiell. Mit dem TI-Messenger wird dies um die datenschutzkonforme Möglichkeit der Arzt-zu-Arzt-Kommunikation erweitert und spart so potenziell Zeit für Patientinnen und Patienten ein, die die Möglichkeit dieses digitalen Tools dankbar annehmen – schnell und unkompliziert!

Dr. med. Matthias Schefzyk Oberarzt Dermatologie, Medizinische Hochschule Hannover

3. Praxisbeispiel: Universitätsmedizin Frankfurt

Nach dem Cyberangriff auf die Universitätsmedizin Frankfurt waren interne Systeme zeitweise nicht erreichbar. Famedly lief währenddessen infrastrukturunabhängig weiter und der Klinikbetrieb blieb kommunikationsfähig, weil der Messenger nicht an die lokale IT-Infrastruktur gebunden ist. Das zeigt: Ein TI-Messenger ist keine Komfortlösung, sondern ein Baustein der Ausfallsicherheit.

Kundenstimme

Nach dem Hacker-Angriff waren wir über Nacht in der Kommunikation wieder analog. Der Messenger in der Cloud wird uns ermöglichen, die interne Kommunikation nahtlos aufrechtzuerhalten und unsere Geschäftskontinuität zu sichern. Er ist einfach zu bedienen, erfüllt höchste Sicherheitsstandards und gibt uns das Vertrauen, auch in Krisenzeiten optimal vorbereitet zu sein.

Dr. med. Michael von Wagner
Chief Medical Informatics Officer, Universitätsklinikum Frankfurt

TI-Messenger vs. proprietäre Messenger: Entscheidungsrahmen für CIOs

Drei Messenger-Typen konkurrieren um den Klinikeinsatz: Standard-Business-Messenger, Healthcare-Messenger ohne TI-Zulassung sowie zugelassene TI-Messenger. Die folgende Übersicht zeigt, wo die Unterschiede für Compliance, Integration und Interoperabilität liegen.

Famedly
Standard-Business Healthcare ohne TI TI-Messenger (Famedly)
DSGVO-konform Eingeschränkt Ja Ja
AVV Ja Ja Ja
MDM-fähig Ja Ja Ja
TI-Zulassung Nein Nein Ja
KIS-Integration Nein Selten Ja
Interoperabilität Nein Insellösung Matrix/FHIR-VZD

Famedly ist als einer der ersten Anbieter mit Produkt- und Anbieterzulassung der gematik ISO 27001-zertifiziert und BYOD-fähig ohne Adressbuchzugriff. Mit über acht produktiven KIS-Integrationen ist die Anschlussfähigkeit an Bestandssysteme belegt – kein Pilotprojekt, sondern gelebter Klinikalltag.

Datenschutz Messenger Krankenhaus: Mit Famedly sicher und interoperabel

Wer Datenschutz im Krankenhaus ernst nimmt, braucht keine weitere Messenger-Insellösung, sondern eine Infrastrukturentscheidung, die Compliance, Interoperabilität und Usability verbindet. Famedly ist einer der ersten zugelassenen TI-Messenger, der alle drei Anforderungen erfüllt. 

Der TI-Messenger von Famedly überzeugt durch konkrete Argumente: 

  • die Produkt- und Anbieterzulassung der gematik
  • die ISO 27001-Zertifizierung
  • BYOD-Fähigkeit ohne Adressbuchzugriff sowie 
  • produktive KIS-Integrationen an deutschen Universitätskliniken.

Damit löst Famedly den Zielkonflikt aus Datenschutzrecht, Berufsrecht nach § 203 StGB und Klinikalltag, an dem proprietäre Messenger strukturell scheitern. Mit einem TI-Check erhalten CIOs und Datenschutzbeauftragte in 30 Minuten eine fundierte Einschätzung zur eigenen Ausgangslage und konkrete Lösungsmöglichkeiten. 

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Über den Autor

Dr. Phillipp Kurtz
Co-Founder Famedly

Als Arzt erlebte Dr. Phillipp Kurtz den analogen Klinikalltag. Heute hilft er als Famedly-CEO der gesamten Branche bei der sicheren und interoperablen Kommunikation.

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