Viele Krankenhäuser wissen, dass das Fax ein Datenschutzrisiko ist und nutzen es trotzdem. Der Grund ist meist nicht Unwissenheit, sondern fehlende Alternativen, die genauso einfach funktionieren. Genau das wollen wir mit Famedly ändern: ein Messenger, der so intuitiv ist wie WhatsApp – aber sicher, DSGVO-konform und in die Telematikinfrastruktur eingebunden.
Dr. Phillipp Kurtz
Co-Founder Famedly
Bereit, das Fax hinter sich zu lassen?
Famedly ist ein gematik-zugelassener TI-Messenger für Krankenhäuser – sicher, DSGVO-konform und in 30 Minuten startklar. Vereinbaren Sie jetzt einen kostenfreien TI-Check und finden Sie heraus, wie einfach der Umstieg ist.
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Fax-Alternative für Krankenhäuser: Die 4 besten digitalen Lösungen 2026
15.4.26
9
Min. Lesezeit
Selenia Di Mattia
Head of Marketing
Das Fax galt lange als zuverlässiges Kommunikationsmittel im Krankenhaus – Datenschutzbehörden haben das längst anders bewertet. Seit der Umstellung auf All-IP wird das Sicherheitsniveau mit dem unverschlüsselter E-Mails verglichen. Vier digitale Alternativen ersetzen es sicher und effizient, und eine davon ist bereits bei führenden Unikliniken im Einsatz.
Das Fax galt lange als zuverlässiges Kommunikationsmittel im Krankenhaus – Datenschutzbehörden haben das längst anders bewertet. Seit der Umstellung auf All-IP wird das Sicherheitsniveau mit dem unverschlüsselter E-Mails verglichen. Vier digitale Alternativen ersetzen es sicher und effizient, und eine davon ist bereits bei führenden Unikliniken im Einsatz.
Das Thema kurz und kompakt
Datenschutzrisiko: Mehrere Landesdatenschutzbehörden stufen den Faxversand von Gesundheitsdaten als unzulässig oder unsicher ein. Die Umstellung auf All-IP macht Faxe so angreifbar wie unverschlüsselte E-Mails.
Vier Alternativen: TI-Messenger, KIM, sichere E-Mail-Dienste und Patientenportale mit Messaging ersetzen das Fax im Krankenhaus – mit unterschiedlichen Stärken.
Echtzeit schlägt Fax: Für schnelle Abstimmungen im Klinikalltag wie Konsile, Schichtübergaben oder Rückfragen ist ein TI-Messenger die effizienteste Lösung.
KIM + TI-Messenger: Beide Dienste ergänzen sich optimal – KIM für formelle Dokumente, der TI-Messenger für Ad-hoc-Kommunikation.
Famedly als Vorreiter: Als erster von der gematik zugelassener TI-Messenger bietet Famedly Krankenhäusern eine DSGVO-konforme, sofort einsetzbare Fax-Alternative mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
Ein Arztbrief wird per Fax an die weiterbehandelnde Klinik geschickt. Der Sendebericht zeigt „OK". Doch der Befund kommt nie an, und der Patient wartet tagelang auf seine Weiterbehandlung. Wie viele Befunde gehen in Ihrem Krankenhaus täglich über ein Gerät, das Datenschutzbehörden als unsicher einstufen? Die Faxablöse ist überfällig. Dieser Artikel stellt vier sichere Alternativen vor, darunter den TI-Messenger von Famedly, der Krankenhäuser bei der Digitalisierung ihrer Kommunikation unterstützt.
Warum das Fax im Krankenhaus keine Zukunft hat
Laut KBV PraxisBarometer 2024 haben vier von fünf Arztpraxen keinen digitalen Austausch mit Krankenhäusern. Was stattdessen genutzt wird, ist bekannt: Fax und Telefon. Seit der Umstellung auf All-IP werden Faxnachrichten nicht mehr über dedizierte Telefonleitungen übertragen, sondern als IP-Pakete über das Internet. Damit bietet das Fax dasselbe Sicherheitsniveau wie eine unverschlüsselte E-Mail.
Für den Versand sensibler Patientendaten ist das ein gravierendes Problem, denn die Sicherheitsrisiken betreffen gleich vier Dimensionen:
Kein Datenschutz: Klassische Faxübertragung basierte auf leitungsvermittelten Verbindungen. Mit der Umstellung auf IP-basierte Netze entfällt dieser Übertragungsweg, wodurch sich neue Sicherheitsrisiken ergeben. Gesundheitsdaten werden womöglich ungeschützt übertragen.
Unzuverlässige Übertragung: Der „OK"-Vermerk im Sendebericht belegt nur den Verbindungsaufbau, nicht den tatsächlichen Empfang beim Empfänger.
Fehlende Revisionssicherheit: Es gibt keine Garantie, dass ein Dokument vollständig und unverändert angekommen ist.
IT-Sicherheitslücken: Über Angriffe wie Faxploit können Angreifer mit einer präparierten Faxnachricht in das Krankenhausnetzwerk eindringen und Schadcode ausführen.
Auch die rechtliche Einordnung ist eindeutig: Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen stellt fest, dass das Fax dasselbe niedrige Sicherheitsniveau wie eine unverschlüsselte E-Mail hat und für den Versand von Gesundheitsdaten nicht geeignet ist. Die Hessische Datenschutzbehörde weist darauf hin, dass die Übermittlung sensibler Gesundheitsdaten per Fax einen Verstoß gegen Art. 32 DSGVO darstellen kann, und fordert Verantwortliche auf, auf sichere Alternativen umzustellen. Krankenhäuser brauchen jetzt digitale Lösungen.
Die 4 besten Fax-Alternativen für Krankenhäuser im Vergleich
Vier digitale Lösungen kommen infrage, um das Fax im Krankenhaus zu ersetzen. Die folgende Tabelle zeigt auf einen Blick, welche Anforderungen jede Lösung erfüllt.
Famedly
Kriterium
TI-Messenger
KIM
Sichere E-Mail
Patienten- portal
Echtzeit-Kommunikation
✓ Ja
✗ Nein
✗ Nein
⚠ Eingeschränkt
DSGVO-konform
✓ Ja
✓ Ja
⚠ Abh. vom Anbieter
✓ Ja
TI-Anbindung
✓ Ja
✓ Ja
✗ Nein
⚠ Teilweise
Externe Vernetzung
✓ Ja (VZD)
✓ Ja (VZD)
⚠ Eingeschränkt
⚠ Nur Patienten
Gruppenräume
✓ Ja
✗ Nein
✗ Nein
✗ Nein
Einführungsaufwand
Gering
Mittel
Gering
Hoch
1. TI-Messenger: Echtzeit-Kommunikation über die Telematikinfrastruktur
Der TI-Messenger ist ein Nachrichtendienst innerhalb der Telematikinfrastruktur, der auf dem Matrix-Protokoll basiert. Er ermöglicht Ende-zu-Ende-verschlüsselte Echtzeitkommunikation zwischen verschiedenen Einrichtungen im Gesundheitswesen. Seit April 2024 können Heilberufler und Kostenträger anbieterübergreifend miteinander kommunizieren.
Die wichtigsten Vorteile:
Echtzeit-Nachrichten und Gruppen-Chats für Konsile, Schichtübergaben und Rückfragen
Kontakte über den Verzeichnisdienst auffindbar, ganz ohne Telefonnummer
Famedly gehört zu den ersten TI-Messengern, der von der gematik sowohl eine Produkt- als auch eine Anbieterzulassung erhalten hat.
2. KIM: E-Mail-Kommunikation in der Medizin
KIM funktioniert wie ein klassisches E-Mail-Programm, läuft jedoch über die TI und ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Die Lösung eignet sich besonders für formelle, dokumentbasierte Kommunikation, zum Beispiel um Arztbriefe sicher zu versenden sowie eAU oder Befunde zu übermitteln. Allein im Bereich der KV Nordrhein werden monatlich rund 300.000 eArztbriefe per KIM versendet, bei über 300.000 Einträgen im Verzeichnisdienst.
Allerdings hat KIM klare Grenzen:
Es gibt keine Echtzeitkommunikation und keine Gruppen-Chats.
Die uneinheitliche Namensgebung der KIM-Adressen erschwert die Auffindbarkeit von Empfängern.
Der Zugang zu KIM ist in der Praxis häufig an bestimmte Rollen und Identitäten gebunden, was die Nutzung für alle Berufsgruppen im Krankenhaus erschweren kann.
Für Krankenhäuser mit diversen Berufsgruppen ist das problematisch.
Ein detaillierter Vergleich beider Lösungen findet sich im Artikel KIM vs. TI-Messenger.
3. Sichere E-Mail-Dienste
Verschlüsselte E-Mail-Dienste außerhalb der TI, etwa mit S/MIME oder PGP, bieten Transportverschlüsselung und teilweise Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Der Vorteil: Die bestehende E-Mail-Infrastruktur lässt sich nutzen, der Einstieg ist niedrigschwellig.
Die Nachteile wiegen jedoch schwer:
Es gibt keine TI-Anbindung, keine standardisierte Vernetzung mit anderen Einrichtungen im Gesundheitswesen und keine Echtzeit-Kommunikation.
Ob die Lösung DSGVO-konform ist, hängt stark vom Anbieter und der Konfiguration ab.
Für den Austausch sensibler Gesundheitsdaten ist sichere E-Mail nur eingeschränkt geeignet: als Übergangslösung denkbar, aber kein Ersatz für TI-basierte Lösungen.
4. Patientenportale mit Messaging-Funktion
Krankenhauseigene Portale ermöglichen Patienten die direkte Kommunikation mit der Klinik, etwa für Terminvereinbarungen, Befundabruf oder Nachsorge. Bei korrekter Umsetzung sind diese Portale DSGVO-konform und verbessern die Patient-Klinik-Beziehung.
Dem stehen ein hoher Einführungsaufwand und ein begrenzter Einsatzbereich gegenüber. Patientenportale decken primär die Kommunikation zwischen Patient und Klinik ab. Für die schnelle Abstimmung zwischen Fachpersonal oder zwischen Einrichtungen sind sie kaum geeignet. Das Famedly Backend wurde bereits erfolgreich in das x-tention Patientenportal integriert, sodass sich beide Ansätze kombinieren lassen.
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Fax Alternativen Krankenhaus: Warum der TI-Messenger die beste Wahl ist
KIM und TI-Messenger sind keine Konkurrenten, sondern zwei Seiten derselben Medaille. KIM ersetzt das Fax bei formeller Dokumentenübermittlung wie eArztbriefen oder Befunden. Der TI-Messenger hingegen ersetzt Fax und Telefon bei schneller Abstimmung. Für den Klinikalltag mit Schichtübergaben, Konsilen und Rückfragen zu Patientendaten ist er die überlegene Lösung.
Kriterium
KIM
TI-Messenger
Kommunikationstyp
E-Mail-artig, asynchron
Chat-basiert, Echtzeit
Geschwindigkeit
Minuten bis Stunden
Sekunden
Gruppenräume
✗ Nein
✓ Ja
Externe Vernetzung
✓ Ja (über VZD)
✓ Ja (über VZD)
Geeignet für Ad-hoc-Abstimmung
✗ Nein
✓ Ja
Geeignet für formelle Kommunikation
✓ Ja
⚠ Ergänzend
Die Kombination aus KIM und TI-Messenger deckt alle Kommunikationsbedarfe ab, die bisher über Fax, Telefon und unsichere Messenger liefen. Dabei bringt der TI-Messenger den größten Alltagsnutzen: Er macht Abstimmungen schneller, sicherer und nachvollziehbar, ohne dass Ärzte oder Pflegekräfte zum Faxgerät oder Telefon greifen müssen.
Famedly: Der TI-Messenger als Fax-Alternative für Krankenhäuser
Als TI-Messenger mit vollständiger Produkt- und Anbieterzulassung der gematik ermöglicht Famedly eine sichere Kommunikation im Krankenhaus. Universitätskliniken wie die Charité Berlin, das Uniklinikum Frankfurt, die MHH und das UKE Hamburg-Eppendorf setzen bereits auf die Lösung.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
Sicherheit: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, ISO 27001-zertifiziert, Hosting ausschließlich in Deutschland
BYOD-fähig: Nutzbar auf privaten Endgeräten – ohne Adressbuchzugriff, ohne Handynummer
Sofort einsatzbereit: In 30 Minuten startklar über die Cloud
Einfache Bedienung: So intuitiv wie WhatsApp – aber sicher und TI-zertifiziert
Kundenstimme
Nach dem Hacker-Angriff waren wir über Nacht in der Kommunikation wieder analog. Der Messenger in der Cloud wird uns ermöglichen, die interne Kommunikation nahtlos aufrechtzuerhalten und unsere Geschäftskontinuität zu sichern. Er ist einfach zu bedienen, erfüllt höchste Sicherheitsstandards und gibt uns das Vertrauen, auch in Krisenzeiten optimal vorbereitet zu sein.
Dr. med. Michael von WagnerChief Medical Informatics Officer, Universitätsklinikum Frankfurt
Fazit: Fax Alternativen Krankenhaus: Moderne Klinikkommunikation funktioniert ohne Fax
Datenschutzbehörden sind eindeutig: Das Fax ist weder sicher noch DSGVO-konform. Gesundheitsdaten per Fax zu versenden, birgt ein Risiko, das sich kein Krankenhaus leisten sollte. Von den vier Alternativen bietet der TI-Messenger den größten Mehrwert für den Klinikalltag: Kommunikation in Echtzeit, Ende-zu-Ende-verschlüsselt und einrichtungsübergreifend vernetzt. In Kombination mit KIM für formelle Dokumente entsteht eine vollständige, sichere Kommunikationslösung. Famedly macht als erster zugelassener TI-Messenger den Umstieg einfach.
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FAQ
Warum ist das Fax im Krankenhaus nicht DSGVO-konform?
Seit der Umstellung auf All-IP werden Faxe als IP-Pakete über das Internet übertragen – ohne Verschlüsselung. Das entspricht dem Sicherheitsniveau einer unverschlüsselten E-Mail. Für den Versand von Gesundheitsdaten (Art. 9 DSGVO) ist das laut mehreren Landesdatenschutzbehörden unzulässig. Der Bremer Datenschutzbeauftragte hat dies explizit festgestellt.
Ist ein TI-Messenger eine geeignete Fax-Alternative für Krankenhäuser?
Ja. Ein TI-Messenger wie Famedly bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, läuft über die Telematikinfrastruktur und ermöglicht Echtzeit-Kommunikation mit anderen Einrichtungen. Für schnelle Abstimmungen im Klinikalltag – Konsile, Schichtübergaben, Rückfragen – ist er die effizienteste und sicherste Fax-Alternative.
Was ist der Unterschied zwischen KIM und TI-Messenger als Fax-Ersatz?
KIM funktioniert wie eine verschlüsselte E-Mail und eignet sich für formelle Dokumente wie eArztbriefe. Der TI-Messenger ist ein Chat-Dienst für schnelle, informelle Abstimmung in Echtzeit. Beide laufen über die TI und ergänzen sich: KIM für Dokumente, der TI-Messenger für den Klinikalltag.
Können alle Krankenhausmitarbeiter den TI-Messenger auf privaten Geräten nutzen?
Ja, der TI-Messenger ist BYOD-fähig (Bring Your Own Device). Bei Famedly ist keine Handynummer und kein Adressbuchzugriff erforderlich. Die Daten werden in einer separaten Datenbank gespeichert, und Screenshots können unterbunden werden. So kann die Nutzung auf privaten Geräten DSGVO-konform umgesetzt werden, etwa durch getrennte Datenhaltung und kontrollierte Zugriffe.
Verweise
Über den Autor
Selenia Di Mattia
Head of Marketing
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Das Fax galt lange als zuverlässiges Kommunikationsmittel im Krankenhaus – Datenschutzbehörden haben das längst anders bewertet. Seit der Umstellung auf All-IP wird das Sicherheitsniveau mit dem unverschlüsselter E-Mails verglichen. Vier digitale Alternativen ersetzen es sicher und effizient, und eine davon ist bereits bei führenden Unikliniken im Einsatz.
TI-Messenger: Die bessere Lösung für Kommunikation im Gesundheitswesen
Fax, Telefon und WhatsApp prägen noch immer die Kommunikation im Gesundheitswesen – obwohl sie Datenschutzrisiken, Informationsverluste und Zeitverschwendung verursachen. Der TI-Messenger schafft die Grundlage für sichere, sektorenübergreifende Kommunikation zwischen Kliniken, Praxen, Pflegediensten und Apotheken. Famedly gehört zu den ersten Anbietern mit gematik-Zulassung und macht den Einstieg so einfach wie WhatsApp.